Hermann Hesse und die Malerei

 

 

 

 

Dienstag, d. 13.09.2022, 19.30 Uhr Hermann Hesse und die Malerei“

Lesung mit Iris Kerstin Geisler

Der Schriftsteller Hermann Hesse (1877-1962) besaß ein Doppeltalent, er konnte schreiben und malen. Seit seiner Übersiedelung 1919 nach Montagnola im Tessin empfand er starke Inspirationen zum Zeichnen und Aquarellieren, er illustrierte eigene Bücher. Von da an gehen Malen und Schreiben fast gleichberechtigt Hand in Hand und er bekennt eines Tages: Farbe ist Leben.

Die Malerei nahm in Hesses Leben und Werk eine zentrale Funktion ein. Als Maler findet er seine Inspiration in seiner Tessiner Wahlheimat, erkennt deren Schönheit. Seine Aquarelle bilden diese ab, die Dörfer, weite Seenlandschaften, Hügel und Täler.

Musikalische Umrahmung durch Ilga Herzog

Krieg, Klima, Corona

Mittwoch, d. 22.Juni 2022, 19.30 Uhr Melanchthonhaus Jena

Krieg, Klima, Corona
Wie wir aus Krisen lernen und den Kapitalismus verändern

Vortrag von Dr. Wolfgang Kessler

An bedrohlichen Krisen herrscht wahrlich kein Mangel. Es wäre falsch, alle diese Krisen über einen Kamm zu scheren. Dennoch sind alle diese Krisen mit einem kapitalistischen Wohlstandsmodell verbunden, das auf der Ausbeutung billiger Ressourcen, möglichst viel Wachstum und hohen Renditen für Wenige beruht. Dieser globale Kapitalismus bedroht Klima und Umwelt, weckt Viren auf und macht uns abhängig von den Diktatoren dieser Welt.

Doch es reicht nicht, diese Entwicklung immer wieder nur zu kritisieren. Es geht darum, sie zu verändern. Wie wir gerechter, nachhaltiger und humaner wirtschaften und leben könnten, das beschreibt der Ökonom und Publizist Dr. Wolfgang Kessler, auch an Beispielen, die bereits praktiziert werden.

Kessler arbeitet in den 1980er Jahren beim Internationalen Währungsfonds. Er wurde Journalist und war von 1999 bis 2019 Chefredakteur der christlichen Zeitschrift Publik-Forum.

Kessler wurde 2007 mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis und 2021 mit dem Walter Dirks Preis ausgezeichnet

Das Herz droht mir manchmal zu zerspringen

Dienstag, d. 7. Juni 2022, 19.30 Uhr Melanchthonhaus Jena

Das Herz droht mir manchmal zu zerspringen #Leben und Werk von Franz Marc

Vortrag von Christine Theml und Annette Böhmer im Rahmen der Reihe „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“

Die Malerin und Weberin Maria Marc hat über ihr Leben mit dem Maler Franz Marc das Buch „Das Herz droht mir manchmal zu zerspringen“ geschrieben. Sie lernten sich am Anfang des 20. Jahrhunderts in München kennen und lieben. Maria mußte einige Zeit zwei andere Frauen an Marcs Seite ertragen. Marc bekennt einmal „Obwohl ich mein Leben lang immer schon Künstler war, bin ich…infolge von Erziehung nund Umgebung und eigener Veranlagung halbwegs Geistlicher und halbwegs Philologe gewesen. Ich hätte als Künstler aber nie die rechte Ruhe und Sicherheit, wäre ich nicht jenen beiden Idealen…nachgegangen.“ In seinem kurzen Leben, er fällt im 1. Weltkrieg, sucht er danach, das Wesen der Tiere in seinen Bildern ins Bild zu setzen. Dafür wurde er weltberühmt.“

Musikalische Umrahmung durch Andrea Kliewer.

Das Melanchthonhaus klingt – Herzliche Einladung zum Sommerabend mit Orgelfest

Mit unserer frisch gewarteten und gestimmten Böhm-Orgel sollen die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Klangfarben das Melanchthonhaus zum Klingen bringen.
Wir laden herzlich ein ins Melanchthonhaus am Freitag, dem 1.7.2022, um 19 Uhr. Im Konzert erklingt neben solistischer Orgelmusik u. a. das Konzert F-Dur op. 4 Nr. 4 für Orgel und Streicher von Georg Friedrich Händel, aber auch eine Improvisation über Vogelgezwitscher. Im Anschluss lassen wir den Abend bei einem sommerlichen Getränk gemütlich ausklingen. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich anfühlt Orgel zu spielen, kann es an diesem Abend gerne ausprobieren.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Sie!

Komm ich erzähl dir eine Geschichte – Johannes Bobrowski

 

Mittwoch, d. 25.05.2022, 19,30 Uhr Melanchthonhaus Jena

Vortrag von Christine Theml und Christa Niedner

Johannes Bobrowski (1917-1965) stammt aus Tilsit, in Litauen liegend. 1962 faßte er seine wichtigsten Intentionen zu seiner Dichtung so zusammen: „Ich befasse mich, nach meiner Ansicht, mit dem Verhältnis der Deutschen zu ihren östlichen Nachbarvölkern. Ich benenne also Verschuldungen – der Deutschen -, und ich versuche, Neigung zu erwecken zu den Litauern, Russen, Polen usw. “ Das war in den 50er und 60er Jahren schwierig, weil es die verschiedensten Ressentiments gab. Er will wahre Geschichten aufschreiben, eine hohe Authentizität in seinem Werk erreichen. Am bekanntesten ist sein erster Roman „Levins Mühle“, in dem er sich auf die Seite der Schwachen stellt. Horst Seemann verfilmte den Stoff 1980. Von großer Eindringlichkeit sind Bobrowskis Gedichte, in denen er von seiner heimatlichen Landschaft erzählt.

Musikalische Umrahmung durch Christoph Hilpert an der Orgel.

Ökumenische Bibelwoche 2022

24.-28.1. BIBELWOCHE

Engel, Löwen und ein Lied der Hoffnung – Das Buch Daniel

Ökumenische Bibelwoche 2022

Mo. 24.01. – Fr. 28.01.22

Mo. 24.01. 20.00 Uhr Martin-Niemöller-Haus Lobeda
(M.-Niemöller-Str. 4):

„Wenn es gut geht“ Dan. 1

Di. 25.01. 20.00 Uhr Kath. Gemeindehaus G. Henry (Wagnergasse 37)
20.00 Uhr Martin-Niemöllerhaus Lobeda
„Wenn andere nicht weiterwissen“ Dan. 2,26-46

Mi. 26.01. 20.00 Uhr Kath. Gemeindehaus
15.00 Uhr Martin-Niemöller-Haus
„Wenn Gefahren drohen“ Dan. 3,1-27 u. 6,4-25

Do. 27.01. 20.00 Uhr Bibelgespräch digital
(Anmeldung: past.maria-krieg@t-online.de)
„Wenn einer übermütig ist“ Dan. 5,1-5; 17-30

Fr. 28.01. Ökumenischer Gottesdienst 20.00 Uhr Peterskirche Lobeda
„Gepriesen bist du Gott, der in die Tiefe schaut“ Dan. 3,51ff (Einheitsübersetzung)