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Gottesdienste bei JenaTV – Die Sonntagsretter

Jeden Sonntag werden die Gottesdienste bei JenaTV per Livestream und per Video übertragen.
Der Gottesdienst vom 22.3. mit Pfarrer Bilz, Lukas Kleinwächter und Lukas Gräfe finden Sie hier bei JenaTV

Normalerweise findet in unseren Innenstadtsprengeln ein buntes Programm für die Kinder statt. Momentan fällt alles aus: Kindergottesdienst, Christenlehre, Kinderkirche, Spurensuche usw.

Deswegen machen sich Lukas Gräfe und Pastorin Nina Spehr auf, den Sonntag zu retten und wenigstens über den Bildschirm die Kirche zu den Kindern zu bringen.

Am Sonntag, den 29.03.20, ist direkt im Anschluss an den Gottesdienst aus der Stadtkirche auf Jena TV Premiere für „Die Sonntagsretter“. Schaltet unbedingt ein, denn euch erwartet ein buntes Programm: Ein Tüftler, der den Kindern eine Aufgabe für die Woche gibt, ein Vogel, der sich für einen Engel hält und lustige Songs darüber, warum es besser ist, Dinge gemeinsam zu tun.

Di, 10.03.2020, 19.30 Uhr „Eine Jugend im Osten“

Veranstaltungsreihe „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“

Di, 10.03.2020, 19.30 Uhr

Eine Jugend im Osten

Anette Schmidt –  Autobiografische Skizzen

In ihren Erinnerungsbildern an eine Jugend im östlichen Nachkriegsdeutschland

formuliert Anette Schmidt eine Liebeserklärung an ihr Dorf, ihre Eltern und ihre Freunde. Sie erzählt von der Mutter Erika, die aus ihrer schlesischen Heimat fliehen musste und zusammen mit dem Maler Karl Kirschning nach dem Zweiten Weltkrieg in der Industrieregion Zeitz in Mitteldeutschland ein neues Zuhause aufbaute.

Der Leser erfährt in ihren Schilderungen wie es war, in unmittelbarer Nähe eines Übungsgeländes der Sowjetarmee zu leben, und darf lächeln über Dorfgeschichten, die im Kleinen die Zeitgeschichte widerspiegeln. Offen plaudert sie über ihre ersten Liebeserfahrungen.

Bei allem bewahrt die Autorin den kindlichen Blickwinkel des Staunens und des Beobachtens und zeigt, dass auch im deutschen Osten der 60er und 70er Jahre junge Menschen sich eine Welt erschufen, die beinahe in Ordnung schien.

Clara Wieck- Schumann – Dienstag, 28.01.2020 – 19.30 Uhr

die erste Veranstaltung im neuen Jahr in der Reihe „Komm, ich erzähl‘ dir eine Geschichte“ findet  am

Dienstag, d. 28.01.2020, 19.30 Uhr im Melanchthonhaus Jena, Hornstr. 4 statt.

Clara Wieck- Schumann

Von Clara Schumanns erfülltem Leben als Pianistin, Komponistin, Konzertorganisatorin, Pädagogin, Verlegerin und Familienoberhaupt erzählen Christine Theml und Christa Niedner.

Im Mittelpunkt stand für sie die Musik, beginnend bei ihrer Wunderkind-Karriere, der Liebe zu Robert Schumann und dem resultierenden Spannungsfeld von Familie und Künstlerinnendasein bis hin zu ihrer internationalen Karriere als Klaviervirtuosin nach dem Tod ihres Mannes.

Clara Wieck wurde am 13.9.1819 in Leipzig geboren. Der Vater Friedrich Wieck erkennt ihr großes Talent und will sie zu einer weltberühmten Konzertpianistin machen. Robert Schumann wird ein Schüler Wiecks und zieht in das Haus ein. Clara und Robert verliebten sich ineinander, zu Konflikten mit dem Vater führend. 1840 heiraten beide. Clara findet sich mühsam in die Hausfrauenrolle, ohne ihr Klavierspiel und das Komponieren aufzugeben. Robert erlebt einen Schaffensrausch. Nach seinem frühen Tod organisiert sie beherzt das Leben ihrer Kinder und engagiert sich auf ihren Konzertreisen für sein Werk. Das Interesse an ihren eigenen Kompositionen verlor sich nach ihrem Tod. Im Gedächtnis der Nachwelt blieb sie als große Pianistin und Vermittlerin der Kompositionen ihres Mannes Robert Schumanns. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie als Komponistin wiederentdeckt.

Die Lesung wird durch Christoph Hilpert am Klavier umrahmt.

Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

Melanchthonhaus, Hornstr. 4

Di, 28.01.2020, 19.30 Uhr

Clara Wieck – Schumann

Von Clara Schumanns erfülltem Leben als Pianistin, Komponistin, Konzertorganisatorin, Pädagogin, Verlegerin und Familienoberhaupt erzählen Christine Theml, Christa Niedner und Iris Geisler.

Im Mittelpunkt stand für sie die Musik, beginnend bei ihrer Wunderkind-Karriere, der Liebe zu Robert Schumann und dem resultierenden Spannungsfeld von Familie und Künstlerinnendasein bis hin zu ihrer internationalen Karriere als Klaviervirtuosin nach dem Tod ihres Mannes.

Clara Wieck wurde am 13.9.1819 in Leipzig geboren. Der Vater Friedrich Wieck erkennt ihr großes Talent und will sie zu einer weltberühmten Konzertpianistin machen. Robert Schumann wird ein Schüler Wiecks und zieht in das Haus ein. Clara und Robert verliebten sich ineinander, zu Konflikten mit dem Vater führend. 1840 heiraten beide. Clara findet sich mühsam in die Hausfrauenrolle, ohne ihr Klavierspiel und das Komponieren aufzugeben. Robert erlebt einen Schaffensrausch. Nach seinem frühen Tod organisiert sie beherzt das Leben ihrer Kinder und engagiert sich auf ihren Konzertreisen für sein Werk. Das Interesse an ihren eigenen Kompositionen verlor sich nach ihrem Tod. Im Gedächtnis der Nachwelt blieb sie als große Pianistin und Vermittlerin der Kompositionen ihres Mannes Robert Schumanns. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie als Komponistin wiederentdeckt.

 

Di, 11.02.2020, 19.30 Uhr

Jedes Wort ein Flügelschlag

Eine Lesung von Iris Geisler zum Werk Hanns Cibulkas

Hanns Cibulka (1920-2004) gehört zu den wichtigen deutschen Schriftstellern des vorigen Jahrhunderts. Sein großes Werk umfasst Lyrik, Erzählungen und Tagebuchprosa. Ursprünglich aus einem mährisch-schlesischen Dorf stammend, lässt er sich nach den Wirren des Krieges in Gotha nieder. Thüringen und seine Landschaft werden ihm zur Heimat. In seinen Texten widmet er sich ihrer Schönheit und Zerbrechlichkeit. Zugleich geht den großen Fragen seiner Zeit nach, in dem das Individuum steht. Seinen Stil zeichnen eine intensive Bildsprache und hohe Verdichtungskraft aus.

Er gehört zu den viel gelesenen Autoren der DDR. Cibulka empfing große nationale und internationale Literaturpreise für sein Werk.

Die Lesung möchte an den 2004 in Gotha verstorbenen Autor erinnern, dessen 100. Geburtstag sich in diesem Jahr jährt.